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Vorbemerkung: Zur Sicherheit sind Namen, wenn welche im Text vorkommen, abgeändert.

Tag 280
Update Tag 281 - ein paar Stunden später

Hallo Ihr Lieben,

die Regenzeit hat endlich begonnen. Es ist schon unglaublich, wie sehr man Regen vermissen kann. Aber wenn man seit November quasi keinen richtigen Regen hatte, dann wartet man wirklich sehnsüchtig auf diesen Tag. Und der kam jetzt. Endlich. Endlich ist die Trockenzeit vorbei. Und es gibt wieder eine ganz natürliche Abkühlung.

Und das schöne mit Metaphern ist: Auch die emotionale Trockenzeit, die Achterbahnfahrt, neigt sich dem Ende. Denn geplanter Weise bin ich nur noch einen Monat hier. Es wird sich zeigen, wann genau ich meinen Flug nach Deutschland wahrnehmen kann, es ist noch offen. Bis jetzt wurde er mir noch nicht gecancelt, aber wer weiß, was noch passiert. Bei einer Sache bin ich zumindest beruhigt. Wenn ich länger bleiben muss, hab ich für weitere 3 Monate noch ein gültiges Visum. Da fällt schon viel Stress weg.

An dieser Stelle vielen Dank für eure Begleitung. Finanziell und auch im Gebet. Ohne Euch wäre dieses Jahr nicht möglich gewesen. Es gibt einfach viel zum Danken, auch wenn gerade die letzten Monate nicht die einfachsten waren. Und dennoch gibt es viel zum Bitten. Aber einfach mal alles im Überblick:

Dank:

- die Teens [D1]

- Beginn der Regenzeit [D2]

- ein mega geniales Jahr, dass ich erleben durfte

- Gottes Bewahrung über die letzten Monate

- Richtig gute Beziehungen, die ich aufbauen konnte

 - Das wirklich beste Wochenende (Family Home Weekend), das wir mit den Teens hatten

Bitte:

- die Teens [B1]

- einen neuen Dorm-Assistenten

- Kraft für die letzte Zeit

- Guter Umgang mit dem Eigenkulturschock [B2]

- die Dormparents [B3]

- Finanzielles [B4]

- eine, so weit wie es geht, unprobematische Rückreise nach Deutschland [Update:B5]

[D1] - Meine Teens sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Es war einfach cool, mit ihnen zusammen den Alltag zu bestreiten. Es war zwar nicht alles einfach, aber das wäre zuviel verlangt. Und auch wenn ich gerade am Anfang Probleme hatte, haben wir jetzt richtig coole Beziehungen aufgebaut. Und es wird mir richtig schwer fallen, nächstes Jahr nicht mehr hier zu sein.
[D2] - Die letzten Monate waren wirklich trocken. Das ist halt leider normal so. Wenn in der kalten und heißen Jahreszeit halt kein Regen kommt. Das ist hier völlig normal und jeder weiß das. Doch nach so langer Zeit freut sich jeder über den ersten Trofen, der vom Himmel fällt. Und als es dann endlich wieder einen richtigen Regen gab. Ich hätte nie gedacht, dass ich Regen so vermissen kann.

[B1] - Wieder die Teens, fragt ihr euch? Ja, wieder die Teens. Schließlich bin ich auch gerade wegen den Teens gekommen. Und es es ist wirklich traurig, dass sie so ohne richtigen Abschied gehen mussten. Doch es hört hier nicht auf. Die Teens brauchen natürlich weiter Unterstützung. Natürlich haben sie ihre Eltern, aber nächstes Schuljahr geht es sehr wahrscheinlich ganz normal weiter. Wieder im Dorm. Und für die Zeit können sie jedes Gebet brauchen. Für Leitung, Bewahrung, Freude, Veränderung und selbstverständlich ihre Zukunft.
Und gerade für die Seniors wird es spannend. Sie verlassen das Schulleben und machen an Colleges, in freiwilligen Jahren, oder Ausbildungen weiter. Für sie wird alles neu. Alles uns unbekannt. Ich traue ihen allen zu, dass Sie das meistern. Sie alle haben, gerade in diesem Umfeld, gelernt, selbstständig zu sein. Und dennoch wird das für sie etwas Neues. Das Schöne daran: Sie alle stehen fest im Glauben. Und ihr Vertrauen und ihre Hoffnungen in Gott sind groß. Ich wünsche ihnen, dass sie das nicht verlieren.
[B2] - Genauso wie es einen Kulturschock gibt, wenn man für längere Zeit in ein anderes Land reist, gibt es auch einen solchen, wenn man wieder zurück kommt. Man hat sich eben an die andere Kultur gewöhnt und hat den Umgang damit gelernt. Und jetzt wird das gleiche wieder passieren. So schätzungsweise 1-2 Wochen. Mein Kulturschock in Thailand wahr doch relativ milde. Das war sehr schön. Doch ich habe die Beführchtung, dass die Rückkehr viel schwieriger sein wird. Ich hoffe es natürlich nicht.
[B3] - Die Familie der Dorm-Parents, Alex und Rebecca, hat ursprünglich geplant, über die doch langen Sommerferien in die Schweiz zurückzufliegen. Der Wunsch wurde ihnen leider weggenommen. Ihr Flug wurde, im Gegensatz zu meinem, gecancelt. Sie haben sich sehr darauf gefreut, und auch einige wichtige Sachen geplant für die Zeit. Auch für die 2 Ältesten ist das eine ziemliche Enttäuschung. Und für Lukas (der älteste der Kids) ist es eigentlich wichtig, da er auch wichtige Schulige Termine dort wahrnehmen sollte.
Noch haben sie die Hoffnung nicht aufgegeben, und stehen mit der Fluggesellschaft in Verbindung. Leider wird es Zeitlich für sich unmöglich sein, in die Schweiz zurückzufliegen, da auch das nächste Schuljahr zu bald anfängt. Es wäre schön wenn sie fliegen könnten. Aber wenn da nicht, brauchen sie jede Menge Gebet für den richtigen Umgang damit. Für gute Laune und ein klares Vertrauen darin, dass Gott sie leitet, und das nicht unnötig ist. Ich wünsche ihnen trotzdem, dass es nicht soweit kommen muss.
[B4] - So gegen Ende des Jahres fallen, auch durch die Sprachschule, natürlich immer weiter Kosten an. Und leider wird es doch sehr knapp. Ich kann ich nicht oft genug danken für Eure Unterstützung. Ihr glaubt nicht, was für einen Segen ich habe erfahren dürfen. Und auch wenn ich das aus tiefstem Herzen kaum über meine Finger auf die Tastatur bekomme (das fällt mir wirklich unglaublich schwer) möchte ich euch bitten, auch weiterhin zu geben. Es ist nicht nur für mich persönlich. Es ist für die gesamte Arbeit hier. Und jeder kleine Baht (30ct) hilft. Vielen vielen Dank schon in Voraus. ;)

[B5] - Ich habe, etwa 8 Stunden nachdem ich meinen Rundbrief abgeschickt habe, die Information bekommen, dass mein Flug entgültig gecancelt. Mir wurde eine Stornierung oder eine Umbuchung angeboten. Logischer Weise nehme ich die Umbuchung. Es wird sich aber erst zeigen, wann ich nach Deutschland zurückfliegen kann. Das ist aktuell einfach noch zu unsicher.

Ich wünsche Euch, als meine Freunde, Familie, Gemeinde, eine gesegnete und vor allem behütete Zeit. Mir ist bewusst, dass Ihr zur Zeit sehr zu kämpfen habt. (Wenn ich ehrlich bin: ich persönlich bin sehr froh, nicht in Deutschland sein zu müssen.) Doch ich kann euch versichern, dass Gott über all dem steht, und Euch mit allem versorgt, was Ihr braucht. Und dass Ihr auf ihn als den wahren Regierenden zugehen könnt. Und auch wenn die Situation Euch voll im Griff hat: Gott hat alles im Griff.

In diesem Sinne: Gottes Segen und auf ein baldiges Wiedersehen.

ปัสกาล์จากเชียงใหม่ประเทศไทย

PAscal aus Chiang Mai, Thailand

 


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22. April

 

 

 

 

 



 

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